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Sentiero Rio Caino (Trentino)
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Der Sentiero Etnografico Rio Caino nahe der Comune Cimego im Valle del Chiese ist ein ca. 4km langer Themenweg, der zugleich ein Freilichtmuseum zu den Ursprüngen des Valle del Chiese ist. Mit zahlreichen Tafeln (geschichtliche und allgemeine Informationen) lernt man u.a. alte Mühlen, ein venezianisches Sägewerk, Bräuche, Handwerkskünste, Werkzeuge und Holzarten kennen.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz direkt an der SS237 am Fluss Chiese (Karte). Unmittelbar daneben befindet sich auch eine Rastmöglichkeit mit Spielgeräten für Kinder. Beginn ist die Hängebrücke (2. Bild) über den Fluss den man überqueren muss. Auf der anderen Seite geht man zwischen einigen alten Häusern bergauf. Nach dem 2. Haus biegt man rechts ab und erreicht dann über eine Treppe die ersten Mühlengebäude, wo im Sommer auch die verschiedenen Mühlen in Betrieb sind (3. und 4. Bild). Man kann dann einem Schmied und anderen Handwerkern bei der Arbeit zusehen.
Im Juli und August sind die Werkstätten für den Publikumsverkehr geöffnet. Sie können die Innenräume besichtigen und die darin enthaltenen Geräte in Betrieb beobachten. Öffnungszeiten: im Juli samstags und sonntags, in den zwei mittleren Augustwochen täglich. Eintritt gegen Gebühr.

Weiter geht es über einen Bach den breiten Weg Richtung Süden bergauf. Auf diesem Weg befinden sich verschiedene Stationen mit Informationen u.a. zu Werkzeugen, Materialien, oder den verschiedenen Holzarten (5. Bild).
Etwas weiter bergauf erreichen wir eine verzauberte Märchenwelt. Es ist der Orto della Strega (Garten der Hexe, 6. Bild) in dem sich Wissenschaft, Geschichte und Magie miteinander vereinen. Brigida ist eine der bekanntesten Hexen des Valle del Chiese und hat hier um 1470 gelebt. Sie wurde lebendig auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Sie soll zu den größten Heilpflanzenexpertinnen ihrer Zeit gehört haben. Von hier oben hat man auch einen herrlichen Ausblick in das unterhalb liegende Valle del Chiese. Gehen sie nun die Schotterstrasse noch ein kleines Stück bergauf bis zu einem Brunnenhaus, nach dem sie links abbiegen. Bergauf, durch den Wald, erreichen sie alte Schützengräben und ein Kontrollhäuschen aus dem 1. Weltkrieg. Die nun folgende Station ist einem Köhler gewidmet.

Weiter geht es entlang und durch die Schützengräben und Stollen bis zu einem Aussichtspunkt mit einem Geschütz (7. Bild). Dort endet der Aufstieg. Vorbei an den letzten Schützengräben geht es weiter nordwärts und man erreicht durch einen Laubwald zum Rifugio Malga Caino (782m, 8. Bild). Hier kann man wunderbar rasten und auch etwas zu sich nehmen. Sehr empfehlenswert ist der dort selbst hergestellte Honig mit Löwenzahnblättern. Die Gläser stehen rechts neben der Theke.

Ab jetzt geht es wieder bergab und zwar entlang der Teerstrasse, vorbei an einen gut erhaltenen Kalkofen. Kurz danach geht es wieder links auf den Wanderweg und hinab zum Ausgangspunkt zu den Häusern an der Hängebrücke.

Der Zeitaufwand für die gesamte Wanderung muss mit etwa 4 Stunden veranschlagt werden, incl. Pausen.

Bildergalerie: Sentiero Rio Caino und Mühlenmuseum
Info: Lage

Als Kartenmaterial empfehle ich die "Kompasskarte Nr. 071"


Mühlenmuseum Sentiero Rio Caino

 


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