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Lago di Garda
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Lago di Ledro (Trentino)
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Der Lago di Ledro (Ledrosee) liegt in 655 m Höhe im Val di Ledro und damit knapp 600 m über dem Gardasee. Er ist ca. 3 km Lang, 1 km breit und ca. 47 m tief. An seinem Ufer gibt es 3 (größere) Ortschaften - Molina di Ledro (im Osten vom Gardasee kommend), Mezzolago und im Westen Pieve di Ledro, dem Hauptort.
Der tiefblaue und malerische Ledrosee liegt inmitten von Bergwäldern, womit wir auch schon bei einem der wichtigsten Wirtschaftszweige wären, der Holzwirtschaft. Natürlich zählt dazu auch der Tourismus, keine Frage. Hier bietet die malerische Umgebung alles, vom Baden, Wandern, Erholen, Schwimmen, Bootfahren, Segeln (Vermietung), Radfahren, Mountainbiken bis hin zu gutem Essen. In einem Punkt bietet er in meinen Augen sogar mehr als der Gardasee. Es ist die Ruhe und Abgeschiedenheit. Zudem ist dieser fischreiche See ein Anglerparadies. Zuflüsse hat der See ein paar, einige von ihnen führen aber selten Wasser, dafür gibt es nur einen Abfluss - der Ponale, welcher in den Gardasee mündet. Nach diesem Fluss ist auch die alte Ponalestraße benannt.

Ein sehr schönes Video über das Valle di Ledro hat das Produktionsstudio Promovideo.tv aus Arco gedreht.

Bekannt ist der Ledrosee auch durch eine archäologische Entdeckung. 1929 senkte man den Wasserspiegel wegen des Anschlusses an das Kraftwerk in Riva del Garda ab und stiess dabei auf Reste von Pfahlbauten aus der Bronzezeit (ca. 3500 Jahre alt). Das Ganze kann man im Pfahlbaumuseum (Museo delle Palafitte) in Molina di Ledro direkt am See besichtigen (Bild 4 + 5). Überreste von Pfahlbauten findet man auch etwas weiter entfernt in Fiave - Dos Gustinaci (Valli Giudicarie) nördlich des Tennosees. Hier gibt es ebenfalls ein Freiluft-Museum. Beide historische Fundstätten wurden 2011 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.
Ein sehr schönes Video über dieses Museum hat das Produktionsstudio Promovideo.tv aus Arco gedreht.

Man kann den See auch komplett umrunden. Diese führt von Molina di Ledro, Pur (schöne Bademöglichkeiten), Vale Maria-Pur nach Pieve di Ledro. Ich kann nur sagen, es lohnt sich. Die Umgebung des Sees ist auch ein sehr guter Ausgangspunkt für viel schöne Wanderungen auf die umliegenden Berge. Mehr dazu hier.

Nachdem ich oben von der blauen Wasserfarbe des Ledorsees gesprochen habe, möchte ich noch erwähnen, dass es unweit von hier einen See gibt, der ein noch tieferes Blau, bzw. türkis aufweist - der Tennosee.

Als Kartenmaterial empfehle ich die Kompass Wanderkarte Nr. 071

Info zu: Lage

Bildergalerie: Lago di Ledro

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