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Lago di Garda
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Castione (Trentino)
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Die mittelalterlich geprägte Siedlung Castione liegt an den nördlichen Hängen des Monte Baldo auf der Hochebene von Brentonico in einer Panoramalage hoch über dem Loppiotal. Das Loppiotal ist besser bekannt durch den Lago di Loppio und als Verbindung zwischen der Brennerautobahn und dem nördlichen Gardasee nach Torbole, Riva und Arco.

Der Ursprung geht auf das frühe 13. Jahrhundert zurück. Sicher weiss man, dass am Ende des 12. Jahrhunderts hier eine Festung namens Castel Leone stand. Diese wurde aber eingerissen und auf ihren Ruinen enstand dann die Siedlung. Zeugnis davon scheinen die zahlreichen mittelalterlichen Elemente in den Häusern zu geben. Massive und kompakte Bauweise, hohe Mauern, nackter Putz und Steildächer.

Castione war im letzten Jahrdundert vor allem durch seine Marmor-Steinbrüche bekannt, wo man ca. 24 verschiedene Sorten abbaute. Der bekannteste war der Valcaregna, ein Marmor mit gelblichen Flecken, aber auch in violett und rosa. Die Steinbrüche sind aufgegeben, aber in der Nähe des Dorfes an den Hängen des Monte Giove sind sie teilweise noch sichtbar.

Heutzutage ist die Gegend um Castione durch ihre ausgezeichneten und einzigartig schmeckenden Maroni (Esskastanien) bekannt, die hier in dieser Gegend in grossen Kastanienhainen wachsen. Sie sind ein typisches Produkt des Monte Baldo. Jedes Jahr findet hier Ende Oktober ein mehrtägiges Maronifest statt, dessen Besuch ich nur empfehlen kann. Ein eigener Verein kümmert sich um die Pflege der alten Haine.

Darauf hinweisen möchte ich noch, dass es diese Maronifeste in einigen Ortschaften rund um den Gardesee gibt. Sie finden immer im Oktober, Anfang November statt.

Infos zu: Lage

Bildergalerie: Castione


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